Die etwas andere Einladung : das 1001-Nacht-Dinner
Was in bayrischen Biergärten öfter
mal zelebriert wird, nämlich dass jeder etwas anderes zum Essen
mitbringt und so eine vielseitige Brotzeit entsteht, kann man genauso
gut auch auf Zuhause übertragen.
In vielen orientalischen und
asiatischen Ländern ist es Brauch, den Gästen nicht einfach ein Essen
hinzustellen, sondern eine grosse Auswahl an verschiedenen Speisen
anzubieten. Beim Essen isst man dann mal ein bisschen von diesem, ein
bisschen von jenem, Jeder wie er mag und was ihm schmeckt.
Da aber die meisten von uns weder eine mehrköpfige Küchenmannschaft zur
freien Verfügung haben, noch Lust haben, selbst mehrere Stunden in der
Küche mit der Zubereitung verschiedenster Gerichte zu zubringen, nutzen
wir den Umstand, dass Tajine-Gerichte in der Regel aufgewärmt sogar noch besser schmecken als frisch gekocht. Und zwar so:
Die Gastgeber stellen ihre Wohnung zur Verfügung, heizen vor dem Eintreffen der Gäste schon mal den Ofen auf 200° Umluft vor, bereiten für alle das Couscous zu (oder was Sie auch immer als Beilage aussuchen) und sind
verantwortlich für die Getränke.
Jedes
eingeladene Päarchen - ausser dem Gastgeber, denn der ist ja wie schon
gesagt für die Getränke zuständig - bereitet bei sich zuhause ein Tajine-Gericht im kleinen Schmortopf zu (das ist dann für 2 - 3 Personen), entweder in aller Ruhe am
Vorabend oder am Morgen des gleichen Tages. Wenn es fertig ist, einfach aus dem Ofen nehmen
und im Schmortopf abkühlen lassen. Macht man es schon am Vortag, gibt man den abgekühlten Schmortopf über Nacht in den
Kühlschrank.
Und dann den Schmortopf einfach zur
Einladung mitbringen.
Der Vorteil bei diesen Gerichten ist, dass sie sehr einfach zuzubereiten sind: meist kommt alles in den Schmortopf und gart dann von ganz alleine im Ofen vor sich hin; manchmal wird lediglich das Fleisch vorher angebraten, aber das geht ja recht fix.
Vorher sollte man natürlich absprechen, wer welches Gericht machen
möchte. Nicht dass dann hinterher 4 mal das gleiche Gericht auf den
Tisch kommt. Oder, wenn Sie wollen, können Sie auch
"auslosen": die Namen aller in Frage kommenden Rezepte (der Spannung wegen: mehr Rezepte
als teilnehmende Köche) auf Zettel schreiben und jeder bekommt einen -
ohne zu sagen, was draufsteht. So gibt es noch den Überraschungseffekt
dazu.

Während
man den Aperitif trinkt, kommen die Schmortöpfe in der vorgeheizten
Ofen (in ein normales Backrohr passen 4 von den kleinen Modellen
hinein) und sobald die Gerichte heiss sind kann man sein orientalisches
Buffet aus 1001 Nacht eröffnen. Und wenn dann Jeder noch eine Vorspeise
/ amuse-bouche
und / oder ein Dessert vorbereitet, dann wird das wahrlich eine fürstliche Tafel.
Natürlich müssen Sie nicht zwangsläufig orientalische Gerichte machen. Auf der Schmortopfseite
finden Sie ausser den Tajines auch andere Vorschläge aus unseren
Rezepten. Ich würde vielleicht nicht gerade die Fischgerichte
auswählen, die trocknen beim Aufwärmen zu sehr aus, aber alles andere
auf Fleisch- oder Gemüsebasis ist zur Schmortopfzubereitung und
anschliessendem Wiederaufwärmen bestens geeignet
Auf diese Art kann man 10 - 12
Personen absolut stressfrei verköstigen - denn Sie müssen ja nur warten
bis alles warm ist - und die Kosten sind gerecht auf alle verteilt (und
jedes Pärchen hat ja schliesslich nur die Menge für 2 - 3 Personen
zubereitet. Preislich ist das dann so, als hätte jedes Pärchen zuhause
für sich ganz alleine gekocht).
Es ist spannend, zu kosten, was die Freunde fabriziert haben und ein so vielseitiges Essen garantiert einen schönen Abend.

Das
Couscous kommt in eine grosse Schale in der Mitte und jeder bedient
sich nach Bedarf - dafür nimmt man einen extagrossen Löffel aus
Olivenholz. Die Tajines kommen dann, ebenfalls zur Selbstbedienung, aussen drum herum. Entweder direkt in der Cocotte oder in Schüsseln serviert.
Bei
einem orientalischen Dinner genügt es, wenn jeder eine Schale oder
einen Suppenteller bekommt, denn normalerweise gibt man sein Couscous
dort hinein und gibt das Fleischgericht samt seiner Sauce darüber.
Selbst Messer sind überflüssig, da das Fleisch meist bereits in
mundgerechte Stücke zerteilt ist.
Wenn Sie diese Idee verwirklichen wollen, aber noch die nötigen
Schmortöpfe fehlen (denken Sie auch an die speziellen Gewürze für ein
1001-Nacht-Dinner sowie an das unverzichtbare Harissa), dann schreiben Sie uns eine kurze email und wir machen wir Ihnen einen guten Paket-Preis.